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Case Study Coverdale Transformation Lab

Transformation ist zur Zeit in vielen Organisationen aktuell. Warum lehrt gerade dieses Thema sogar gestandene Führungskräfte und CEOs das Fürchten?

2018 fanden bei Coverdale Österreich mehrere erfolgreiche Transformation Labs statt.

In unserem Transformation Lab haben wir gemeinsam mit unseren Teilnehmern, jeweils aus verschiedenen Organisationen, darauf Antworten gesucht und Wege definiert, wie man an einen Transformationsprozess herangehen kann und sich mit der Situation, dass der momentane Zustand „enden wollenden“ Erfolg bringt, aber der zukünftige sich möglicherweise noch nicht am Horizont abzeichnet, anfreunden kann.

Die Ausgangslage:

Manche Organisationen – durchaus erfolgreiche, haben es jahrzehntelang geschafft, sich weiterzuentwickeln und zu wachsen, manches Mal auch sehr schnell. Eine Jubelmeldung über das „beste Jahr in der Geschichte des Unternehmens“ löst die nächste ab. Das Unternehmen erscheint lange Zeit unschlagbar. Bis sich das Umfeld und der Kontext so rasch verändern, dass die bekannten Wege zur Entwicklung und zum Wachstum einfach nicht mehr funktionieren. Die Organisation ist an der Transformationsschwelle angelangt.

Ein Kennzeichen dieser Schwelle ist es, dass die Menschen in der Organisation nicht in der Lage sind, zu sehen, was hinter dieser Barriere liegt. Manche können nicht mal daran glauben, dass es hinter dieser Barriere überhaupt noch irgendetwas gibt. Organisationen, die an dieser Schwelle angelangt sind, können durch folgende Muster und Symptome identifiziert werden:

Wenn diese Strategien in einer Organisation zu lange zur Anwendung kommen, stellt sich schnell das Gefühl von Hoffnungslosigkeit, Machtlosigkeit und Energieverlust ein. Man hat das Gefühl, einfach nicht mehr zu können. Burn Outs nehmen zu und viele Menschen verlassen auch das Unternehmen.

In unserem Workshop haben die Teilnehmer ihre eigene Organisation oder Organisationseinheit mit Hilfe von einigen Leitfragen analysiert und gemeinsam in Kleingruppen Symptome gesucht, die darauf hindeuten, dass die Transformationsschwelle erreicht ist.

In einem zweiten Schritt haben die Teilnehmer dann gemeinsam überlegt, wo die Stellschrauben liegen, um einen Transformationsprozess erfolgreich zu machen.

Dabei wurde sichtbar, dass folgende Aspekte einen großen Einfluss auf den Erfolg eines Transformationsprojektes haben:

Auf Basis dieser Erkenntnisse hat dann jedes Kleinteam überlegt, mit welchen Ideen und Möglichkeiten sie in ihrem Einflussbereich die auf sie wartenden Transformationsprozesse entweder treiben oder gut begleiten können.

Methodisch griffen wir dabei auf Effectuation zurück, was vor allem in Situationen, in denen es keine klaren Ziele gibt, eine sehr gute Möglichkeit ist, sehr frei zu denken und neue Lösungen zu entwickeln, die als Experimente manchmal auch zu sehr schnellen kleinen „Wins“ führen können. Die meisten Teilnehmer gingen mit sehr konkreten Ideen und Umsetzungsplänen in der Tasche nach Hause.

Die Konstellation der Teilnehmer aus unterschiedlichen Unternehmen war dem „offenen“ Modus geschuldet. In diesem Rahmen war es hilfreich, unterschiedliche Perspektiven zu hören. Das ist aber unserer Meinung nach keine Voraussetzung dafür, dass dieser Workshop erfolgreich ist.

Die oben genannten Fragestellungen lassen sich im Rahmen eines Transformation Labs auch inhouse im Unternehmen effektiv bearbeiten.

Neugierig geworden? Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Mail: bfs@coverdale.at

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