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Früh am nächsten Morgen verlassen wir das Tal wieder, in dem die Schwarzhals-Kraniche überwintern. Das Marschland lag in der Früh noch völlig im Nebel.

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Wir fuhren wieder aus dem Tal raus, und auf den Chelela Pass. Dieser Pass ist von oben bis unten mit Gebetsfahnen geschmückt.

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Von dort ging es weiter zum Pelela, 3420, und von dort weiter, nach Zentralbhutan.

Wir passierten wieder den Chendebji Chorten, der auf einer Höhe von 2430 m liegt und dem Bodnath Stupa aus Nepal nachempfunden ist. Der Erbauer Tshering Wangchuk wollte mit dem Bau des Chorten böse Geister bannen, die in Form von großen Schlagen die Bevölkerung in diesem Tal terrorisiert haben soll.

P1010033.JPG Die Fahrtroute war ab dort nicht mehr wirklich ausgebaut, sodass der Weg nach Trongsa eher im Schritt-Tempo zurückgelegt wurde.

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Man sieht den Dzong von Trongsa schon sehr früh. allerdings muss man dann ein ganzes Tal ausfahren, um dann nach etwa 50 Minuten endlich die Kleinstadt Trongsa zu erreichen. P1010064.JPG

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Nach einer kurzen Mittagspause direkt beim Ta Dzong von Trongsa besichtigten wir das Museum von Trongsa, das unter anderem auch mit österreichischer Hilfe so ausgestattet werden konnte. Das Bauwerk geht auf das Jahr 1652 zurück. Auch hier hat Shabdrung Nagawang Namgyal den Auftrag erteilt, den Ta Dzong zu bauen. Der Auftragnehmer war Chogyal Minjur Tempa. Die Sammlung besteht aus vielen Statuen, Textilien, Waffen, und einigen Verträgen, die für die Geschichte Bhutans große Bedeutung haben.

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Die Strecke von Trongsa ins Bumtang Tal wurde nicht wirklich besser. P1010090.JPGP1010083.JPG

Nach einigen Stunden Fahrt erreichten wir den Distrikt Bhum Tang, der aus mehreren Tälern besteht und zwischen 2600 und 4500 m hoch liegt. Unser Ziel war das Choekhor Tal, und die Stadt Jakar.

Wieder verbringen wir 2 Nächte in einem Guesthouse. Die Wirtin hatte vor einigen Jahren ein Stipendium in Salzburg. Sie war sehr aufgeschlossen und freundlich. Das konnte aber nicht wirklich über den sehr „Basic“ Standard dieses Guesthauses hinwegtäuschen. Auch hier waren die Zimmer sehr einfach, Internet war fallweise vorhanden, ein E-Radiator pro Zimmer, kaltes Bad – aber immerhin gab es heißes Wasser, wenn man den Boiler rechtzeitig eingeschalten hat.

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