Am Morgen fuhren wir mit dem Schiff am Irrawady entlang 2,5 Stunden flussaufwärts. Das waren rund 30 km bis zum Ort Pakokku.
Wir stiegen auf Pick ups um und fuhren zum
Kloster Pa-khangyidas.
Es ist rund 150 Jahre alt und komplett aus Teakholz gebaut. Das Kloster könnte man zusammenfallen lassen und woanders wieder aufbauen. Heute gibt es noch drei von diesen Klöstern. In dieser Gegend ist auch vor allem der Theravada Buddhismus verbreitet.
Auf der Strecke gibt es jede Menge Tanakabäume, die die Burmesen zur Erzeugung von Sonnencreme nutzen. Der Stamm wird verrieben und mit Wasser gemixt und frisch aufgetragen. Die meisten tragen es so dick auf, dass man es sehen kann, teilweise auch mit kunstvollen Mustern.
Später am Tag besuchen wir die moderne Thanbodday Pagode, die in den 40er Jahren des 20. Jh. nur aus Spenden angeblich in drei Jahren gebaut wurde. Sie beherbergt mehr als 500.000 Buddhas. Uns hat es beinahe umgeworfen. Man könnte sagen Kitsch as Kitsch can.
Danach überquerten wir den wir den Chindwin Fluss, den zweiten grossen Fluss in der Region und besuchten bei Bodi Tataung den grössten stehenden Buddha Burmas mit 115,8 m und den grössten liegenden Buddha mit 95 m, sowie einen sitzenden, an dem noch gebaut wird. Beide wurden im 20. Jh geplant und im 21. Jh. vollendet. Hier soll ein neues religiöses Zentrum entstehen. Es gibt schon einige Klöster und noch einen riesigen liegende Buddhas im Bau, sowie einen riesigen Buddha Ansammlung (Buddha Hain), der nur aus Spenden erbaut wird. Es war beeindruckend und gleichzeitig furchtbar kitschig – aber den Einheimischen gefällt es. Sie pilgern in grosser Zahl hierher.
Das heutige Hotel war ein Resort in Monywa, klein und idyllisch gelegen. Mit dem Heisswasser waren sie am ersten Abend überfordert, aber am nächsten Morgen hat wieder alles funktioniert.
















